Damen 3. Liga Pro – VBC Brienz-Meiringen vs. VBC Schwarzenburg

Das Beste vorweg – VBC Brienz-Meiringen konnte erstmals zuhause geschlagen werden!

An einem kalten Dienstagabend machten wir uns auf den Weg nach Brienz. Wir waren alle schon ein wenig müde aber auch motiviert die Heimserie zu beenden.

Der erste Satz war zwischen den beiden Teams ziemlich ausgeglichen und so ist es auch kein Wunder, dass wir den ersten Satz nur knapp für uns entscheiden konnten (25:23). Wir waren glücklich, so zumindest bereits einen Satz Vorsprung zu haben.

Im zweiten Satz sah es dann aber nicht mehr so rosig aus. Am Anfang konnten wir noch mitspielen, aber dann legten die Brienzerinnen eine starke Service-Serie bzw. wir eine sehr schlechte Annahmeserie hin. Nichts funktionierte mehr und wir standen ein wenig ratlos und entmutigt auf dem Feld. Wir verloren den Satz 12:25 und die Euphorie war verflogen.

Ändu stimmte uns auf den dritten Satz ein. Der zweite Satz war zum vergessen und das sollten wir auch tun. Blick nach vorn und los gings. Der dritte Satz war wiederum sehr knapp. Es konnte kein Team davonziehen, die Services wechselten sich mehr oder weniger ab. Wir behielten glücklicherweise die Nerven und gewannen damit den dritten Satz mit 25:22.

Wir befanden uns auf der Zielgeraden. Nur noch ein Satz für die 3 Punkte. Den Beginn haben wir aber ziemlich verhauen und die Brienzerinnen zogen davon. Es stand 16:9 und wir versuchten uns Punkt für Punkt wieder anzunähern, was kein einfaches Unterfangen war. Der Abstand wollte einfach nicht schmelzen. Schlussendlich stand es 24:17 als Evelyn an den Service kam. Und Evelyn fand, es war nun an der Zeit das Blatt zu wenden. Sie servierte und servierte als stünde es irgendwie 15:15. Ihr gelang es, die Brienzerinnen zu überholen, bis es 25:24 stand. Dann begann der erbitterte Kampf um den vierten Satz. Die Spielerinnen schenkten sich nichts. Punkt um Punkt um Punkt. In einem spektakulären Endkampf, bei dem mancher Blut und Wasser schwitzte, behielten wir die Oberhand und gewannen 29:27.

Damit hatte sich der Ausflug für uns gelohnt und wir konnten zufrieden mit den drei Punkten im Gepäck ins Bett.