Matchbericht U17 Schwarzenburg – Volero Aarberg

Der Verlauf der Saison hat es so gewollt: Im letzten Spiel geht es um den verdienten Podestplatz. Ein Punkt, sprich zwei Sätze müssen gegen das Zweitrangierte Volero Aarberg mit seinem Arsenal an talentierten Spielerinnen ergattert werden, um den erstrebten Platz auf dem Stockerl zu sichern.
Die Vorzeichen stehen nicht unbedingt auf Optimismus, sind doch einige Spielerinnen verletzungsbedingt und andere aus diversen privaten Gründen abwesend.
Mit einem Schrumpfkader von sieben nervösen und gleichzeitig durch ihren Tatendrang getriebene Spielerinnen gibt es nichts zu verlieren. Beim Einspielen wird das Augenmerk auf den Angriffsschlag gelegt. Dem Coach ist aufgefallen, dass konsequentes Angreifen die Waffe sein muss, mit dem der Verteidigungsblock der Gegnerinnen geknackt werden könnte.
So ist es denn gleichermassen überraschend und für alle für Schwarzenburg schlagenden Herzen erfreuend gekommen: Die gegnerischen Spielerinnen wurden 3:0 „geschlagen“ und zwar im wahrsten Sinne des Wortes. Die Leistung verdient höchsten Respekt, es ist Volleyball in seiner vollendeten und von mir geliebten Form gespielt worden! Den mutigen gehört die Welt, Girls! Wenn ihr weiterhin das Herz vehement in eure Hände nehmt, an eure Fähigkeiten glaubt, ausgeschlafen und als Team auftretend an die Matches fährt, wird dieses „Märchen“ seine Fortsetzung finden.

Nicht fortgesetzt wird unsere gemeinsame Zeit. Als Notnagel eingesprungen setze ich meiner langjährigen Volleyzeit nun ein definitives Ende! Mit einigen von euch wird es noch ein letztes Wiedersehen auf dem Volleyfeld geben – als Gegenspieler beim Examenmatch Lehrer – Schülerinnen.
Wenn ihr dort so auftretet, wie oben beschrieben, wird auch eine langjährige Serie ihr ersehntes Ende finden und die Lehrer erstmals verlieren – insgeheim wünsche ich mir das fast…

Beat Schulthess